Mein Meditationsgarten

5 Gründe, warum ich freiwillig früher als meine Kinder aufstehe

Wir reinigen jeden Morgen und Abend unseren Körper, halten ihn fit, pflegen ihn und achten auf unsere Ernährung, damit dieser für das Leben gerüstet ist und er uns auch eine Weile erhalten bleibt. Aber wie sieht es mit der Pflege des Geistes aus? Diese vernachlässigen wir nur allzu gern.

Ich meditiere deswegen jeden Morgen, mindestens 20 Minuten. Ich setze mich einfach auf mein Meditationskissen, richte mich auf, entspanne meinen Körper und richte mit gesenktem Blick die Aufmerksamkeit auf den Atem und dann… sitze ich in Stille.

Es ist nicht immer einfach, in unserer schnelllebigen, hektischen Zeit zur Ruhe zu kommen. Zur Meditation stehe ich zum Beispiel ein wenig früher auf, damit ich anschließend für meine Kinder da sein kann, um sie morgens für die Vorbereitung in den Tag zu begleiten. Ich nehme mir also ganz bewusst eine Zeit, in der ich mich ganz auf mich konzentrieren kann. Dieses Ritual ist damit ein wichtiger Bestandteil in meinem Leben geworden.

Ich habe es mir angewöhnt, ebenfalls meinen Klienten vor jeder Sitzung zumindest ein paar Minuten Stille zu schenken – und sei es mit einer Tasse Tee. Danach ist die Coachingsession von viel mehr Aufmerksamkeit und Ruhe begleitet. Und nicht selten gehen meine Klienten auch mit Hausaufgaben nach Hause, zum Beispiel sich eine Art der Meditation zu suchen, die Ihnen passt und berate sie dazu. Während des gesamten Coachingprozesses dürfen sie die Meditation zu einem bestimmten Zeitpunkt jeden Tag üben. Dies unterstützt den Entwicklungsprozess wirklich sehr.

Und es passiert nicht selten, dass diese Praxis danach von ihnen beibehalten wird. Weil es einfach guttut.

Hier fünf sehr einfache Gründe, warum ich diese Pflege des Geistes in meinen Morgenablauf übernommen habe:

  1. Leistungsfähigkeit - Eine regelmäßige Meditationspraxis hält mich geistig richtig fit!

Beim Meditieren bin ich fokussiert, konzentriert und achtsam. Man stellt das Gehirn also auf diesen Zustand behutsam um. Danach ist man aufnahmebereiter, klarer; dieser Zustand bleibt den ganzen Tag über!

  1. Achtsamkeit - Ich gehe bewusster in den Tag hinein!

Vor der Hektik des Alltags bremse ich erst einmal bewusst ab, halte inne und beobachte mich, lasse meinen Geist wachsam und achtsam werden und bereite ihn vor. Damit habe ich das geistige Mindset und viel Gelassenheit für anstehende Aufgaben!

  1. Entspannung - Ich bin geistig und körperlich richtig locker!

Wenn ich meditiere, ist mein Geist tiefer als im Normalzustand. Der Parasympathikus ist aktiviert und somit der Ruhe- und Entspannungsmechanismus des Körpers, das hält auch noch nach der Sitzung an. Je häufiger ich meditiere, desto leichter und schneller kann ich diesen Entspannungszustand in jeder Situation herbeizuführen.

  1. Empathie - Ich kann besser auf Menschen eingehen!

Regelmäßige Meditation erhöht laut einer Studie die Empathie, das Mitgefühl mit anderen Lebewesen. Das hat natürlich direkte positive Effekte auf das persönliche Miteinander im Privatleben und Beruf. Es kommt zu weniger Konflikten!

  1. Regeneration - Ich fühle mich erholter!.

Die richtig gute Nachricht: durch regelmäßige Meditation kann sich das durch Stress geschädigte organische Gewebe im Hippocampus laut einer aktuellen Studie (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3004979/) wieder regenerieren. Und dies gilt analog für alle möglichen Schädigungen des Körpers.

Es gibt natürlich noch viel mehr auch von der Wissenschaft erforschte positive Wirkungen auf Geist, Körper und Seele und es gibt auch unzählige Arten der Meditation, da ist für Jeden etwas dabei.

Suchen Sie sich etwas aus - ich helfe Ihnen gerne!

Karl Michael Schölz